Physik für Medizin, Biologie, Pharmazie und andere Nebenfachstudierende
Physik als Nebenfach – gezielte Vorbereitung auf Klausuren und Multiple-Choice-Prüfungen
Physik gehört in vielen naturwissenschaftlichen und medizinischen Studiengängen zum Pflichtprogramm – obwohl das eigentliche Studienfach ein ganz anderes ist.
Gerade für Studierende der Medizin, Pharmazie, Biologie und verwandter Fachrichtungen kann das zum Problem werden: In relativ kurzer Zeit muss eine große Zahl physikalischer Themen beherrscht werden, häufig verbunden mit Rechenaufgaben und Multiple-Choice-Fragen.
Mein Unterricht richtet sich speziell an Studierende, die Physik nicht als Hauptfach studieren, sondern die für ihr Studium erforderliche Physikprüfung sicher bestehen möchten.
Typische Studiengänge
Der Unterricht eignet sich beispielsweise für Studierende aus:
- Humanmedizin
- Zahnmedizin
- Pharmazie
- Biologie
- Biochemie
- Ernährungswissenschaften
- Lebensmittelwissenschaften
- Gesundheitswissenschaften
- weiteren naturwissenschaftlichen und medizinischen Studiengängen
Entscheidend ist dabei nicht der Name des Studiengangs, sondern der konkrete Inhalt Ihrer Physikveranstaltung.
Typische Themen der Physik im Nebenfach
Je nach Hochschule und Studiengang können unter anderem folgende Bereiche behandelt werden:
Mechanik
- Geschwindigkeit und Beschleunigung
- gleichförmige und beschleunigte Bewegung
- Kräfte und Newtonsche Gesetze
- Arbeit, Energie und Leistung
- Impuls
- Drehmoment
- Hebel
- Druck
- Hydrostatik
- Auftrieb
Schwingungen und Wellen
- harmonische Schwingungen
- Frequenz und Periodendauer
- Wellenlänge und Ausbreitungsgeschwindigkeit
- Schall
- Doppler-Effekt
- Ultraschall
Gerade für medizinische Studiengänge können hier bereits wichtige Anwendungen entstehen – beispielsweise bei Sonographie und Dopplerverfahren.
Wärmelehre
- Temperatur und Wärme
- Wärmekapazität
- Wärmeleitung
- Aggregatzustände
- ideale Gase
- Gasgesetze
- thermodynamische Grundlagen
Elektrizitätslehre
- elektrische Ladung
- Spannung und Stromstärke
- elektrischer Widerstand
- Ohmsches Gesetz
- Reihen- und Parallelschaltung
- elektrische Leistung
- elektrische Felder
- Kondensatoren
Optik
- Reflexion und Brechung
- Brechungsindex
- Linsen
- Brennweite
- Bildentstehung
- optische Instrumente
Für medizinische und biologische Studiengänge ist insbesondere die Verbindung zu Auge, Mikroskopie und optischen Messverfahren interessant.
Strahlen- und Atomphysik
- Aufbau der Materie
- Radioaktivität
- α-, β- und γ-Strahlung
- Halbwertszeit
- Wechselwirkung von Strahlung mit Materie
- Grundlagen von Röntgenstrahlung
- Strahlenschutz
Je nach Studiengang kommen weitere Themen hinzu.
Multiple Choice ist eine eigene Prüfungstechnik
Bei Multiple-Choice-Prüfungen genügt es häufig nicht, eine Formel irgendwie anwenden zu können.
Man muss unter Zeitdruck entscheiden:
Welche Formel gehört überhaupt zur Aufgabe?
Welche Angaben werden benötigt?
Welche Einheit muss verwendet werden?
Welche Antwort kann bereits durch eine Größenordnung ausgeschlossen werden?
Und welche der angebotenen Antworten ist physikalisch überhaupt sinnvoll?
Genau das lässt sich trainieren.
Wir bearbeiten Aufgaben nicht nur rechnerisch, sondern untersuchen auch die Antwortmöglichkeiten selbst.
Oft kann eine Multiple-Choice-Aufgabe wesentlich schneller gelöst werden, wenn man erkennt, dass drei oder vier Antworten aufgrund von Einheiten, Vorzeichen oder Größenordnungen gar nicht stimmen können.
Rechnen ohne unnötige Mathematik
Viele Studierende haben weniger Schwierigkeiten mit der Physik als mit dem mathematischen Umgang mit den Formeln.
Deshalb werden bei Bedarf auch die dafür notwendigen mathematischen Grundlagen wiederholt:
- Gleichungen umstellen
- Bruchrechnung
- Potenzen und Zehnerpotenzen
- wissenschaftliche Schreibweise
- Einheiten umrechnen
- Prozentrechnung
- Logarithmen
- einfache trigonometrische Zusammenhänge
Physik soll dabei nicht mathematisch komplizierter gemacht werden, als es die jeweilige Prüfung verlangt.
Formeln verstehen statt Formelsammlung auswendig lernen
Eine Formel ist wesentlich leichter anzuwenden, wenn man weiß, was sie aussagt.
Beispielsweise genügt bei vielen Aufgaben bereits die Frage:
Was passiert mit dem Ergebnis, wenn eine Größe verdoppelt wird?
Verdoppelt sich das Ergebnis ebenfalls? Wird es viermal so groß? Wird es halbiert?
Solche Zusammenhänge sind gerade bei Multiple Choice sehr hilfreich und können viel Rechenzeit sparen.
Vorbereitung mit Ihren Originalunterlagen
Besonders sinnvoll ist es, wenn Sie mir vor dem Unterricht vorhandene Materialien zur Verfügung stellen können, zum Beispiel:
- Vorlesungsunterlagen
- Übungsblätter
- Formelsammlungen
- Praktikumsunterlagen
- Probeklausuren
- Altklausuren oder Gedächtnisprotokolle
- Multiple-Choice-Aufgaben
Damit kann sich der Unterricht gezielt an Ihrer tatsächlichen Prüfung orientieren, statt Themen zu behandeln, die Sie möglicherweise gar nicht benötigen.
Klausurtraining statt vollständigem Physikstudium
Wer Medizin, Pharmazie oder Biologie studiert, muss normalerweise kein Physiker werden.
Ziel ist deshalb eine prüfungsorientierte Vorbereitung:
Grundlagen verstehen, typische Aufgabentypen erkennen, Formeln sicher einsetzen und Multiple-Choice-Fragen möglichst effizient bearbeiten.
Dabei können wir sowohl einzelne Problemthemen behandeln als auch einen kompletten Physikkurs systematisch aufarbeiten.
Physik kann deutlich übersichtlicher werden
Auf den ersten Blick besteht Physik aus einer kaum überschaubaren Menge von Formeln.
Tatsächlich beruhen viele Aufgaben jedoch auf wenigen grundlegenden Prinzipien, die in unterschiedlichen Varianten immer wieder auftauchen.
Wer diese Strukturen erkennt, muss nicht jede Aufgabe neu erfinden.
Genau darauf ist mein Unterricht ausgerichtet: Physik verständlich machen, typische Aufgaben erkennen und gezielt auf die Prüfung vorbereiten.